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New´s - EDEKA - Goch

WAZ 18.09.2013

Wo heute plattes Land ist, stehen im nächsten Herbst: ein Poco-Einrichtungsmarkt, eine neue Edeka-, eine neue Trinkgut- und die umgezogene Fressnapf-Filiale Plattes Land ist nicht ganz so selten.

Menschenhoher Mais, Windkraftanlagen und Bagger im Volleinsatz gibt’s am Niederrhein ebenso. Und doch besteht Gerd Sluiters auf die Einzigartigkeit dieses Bauprojekt, als er unter wolkenverhangenem Himmel, umgeben von Maisfeldern, die Leere Am Bösserhof/Am Sandthof präsentiert: Zum nächsten Herbst hat Goch hier vier neue Fachmärkte mehr zu bieten. 14,5 Millionen Euro Die bayrische „Prebag Immobilien GmbH“, für die Sluiters übers Baufeld läuft, hat das über 15 000 Quadratmeter große Fachmarktzentrum angeschoben, das nun für „14 bis 14,5 Millionen Euro“ entstehen wird.

Für die Einkäufer aus nah und fern sollen ein neuer Edeka-Markt, eine neue Trinkgut-Filiale, die dann umgezogene Fressnapf-Filiale und wohl vor allem das bisher in Goch wenig vorhandene Angebot günstiger Möbel – dann abgedeckt durch den Poco-Einrichtungsmarkt – her.

„Vor drei Jahren haben wir das Gelände bei der Stadt optioniert“, erinnert sich Sluiters. Ab diesem Zeitpunkt sei er als Bevollmächtigter immer wieder allein aus Bayern hoch an den Niederrhein gefahren, um die Mieter für die vom Bauherr Prebag angedachten Neubauten zu überzeugen und lokale Akteure ins Boot zu holen: wie das Gocher Architekturbüro Klaus Völling. Oder das Kranenburger Unternehmen Siebers Tiefbau, das bereits baggert und den Aushub wegfährt. Oder die Volksbank an der Niers, die für die Finanzierung sorgt.

In der Edeka- und der Trinkgut-Filiale, die die erfahrenen Edeka-Betreiber Christian und Ursula Maria Kusenberg dann leiten, werden 55 Menschen einen neuen Job finden. Für den Poco-Markt werden über 70 neue Mitarbeiter kalkuliert. „Goch ist seit vielen Jahren ein Zielstandort für uns“, sagt Poco-Expansionsleiter Jürgen Hildebrandt. Für Sluiters ist die Abwicklung solcher großen Neubauprojekte indes nichts Neues, und doch: „Das ist alles klasse gelaufen“, lautet sein Resümee als er über die kurze Vorlaufzeit des Bauprojekts von drei Jahren nachdenkt. „Das ist wirklich so. Ich würd’s auch sagen, wenn’s anders wäre“, schiebt der Bevollmächtigte hinterher, um sich dann eine kleine Lobhudelei nicht verkneifen zu können: „Aber in Goch ging von der politischen Ebene bis zur Baugenehmigung alles klasse. Sogar super klasse. Und wir haben schließlich Projekterfahrung, von München bis zum Niederrhein und können das vergleichen.“

Anne Wohland

Alle Rechte liegen bei WAZ.de

Quelle:

125 neue Arbeitsplätze | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/125-neue-arbeitsplaetze-id8457001.html

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