Der Neubau der Europazentrale des Non-Food-Händlers in Dortmund setzt ein markantes architektonisches Statement und ergänzt den bestehenden Campus um ein hochwertiges, funktional durchdachtes Gebäudeensemble. Der Entwurf verfolgt das Ziel, den dynamischen Wachstumskurs des Unternehmens räumlich sichtbar zu machen und gleichzeitig eine zukunftsfähige Arbeitsumgebung zu schaffen.
Das Gebäude präsentiert sich mit einer fein strukturierten Klinkerfassade, die durch ihre sorgfältige Materialwahl und präzise Ausführung eine dauerhafte und zugleich identitätsstiftende Außenwirkung erzeugt. Der Klinker greift regionale Bautraditionen auf und verleiht dem Baukörper eine robuste, zugleich zeitlose Anmutung. Vertikale und horizontale Gliederungselemente setzen differenzierte Akzente und verleihen der Fassade Tiefe und Rhythmus.
Im Inneren dominieren lichtdurchflutete, großzügig bemessene Arbeitsbereiche, die durch weitläufige Fensterflächen und effiziente Tageslichtführung geprägt sind. Offene Grundrissstrukturen ermöglichen eine flexible Nutzung und unterstützen agile Arbeitsmethoden. Transparente Innenwände sowie bewusst gesetzte Sichtachsen fördern Kommunikation und Orientierung, ohne die Möglichkeit konzentrierter Einzelarbeit einzuschränken. Ein wesentliches Element des architektonischen Konzepts ist die Anbindung des Neubaus an die Bestandsgebäude über verglaste Verbindungsbrücken. Diese filigranen Bauwerke sind als eigenständige architektonische Elemente gestaltet, die Leichtigkeit und Transparenz vermitteln. Sie gewährleisten kurze Wege, einen witterungsunabhängigen Austausch zwischen den Gebäudeteilen und ermöglichen eine nahtlose Integration des Neubaus in die bestehende Campusstruktur.






